Hier besuche ich die Hauptführungsstelle des Ministeriums für Nationale Verteidigung der DDR für den Fall eines Krieges. Sie wurde in der Zeit von 1971 bis 1976 gebaut, mit dem technisch Bestem der damaligen Zeit ausgestattet. Insgesamt umfasst der Bunker eine Fläche von 7500 Quadratmetern und war somit der größte innerhalb der DDR. Er besitzt drei Etagen und die Schutzklasse A. Im Notfall hätte der Bunker 500 Armeeangehörigen vier Wochen lang Schutz geboten. Alles unter strengster Geheimhaltung, so dass die NATO wohl erst 1990 von dessen Existenz erfuhr.
Von 1990 bis Anfang 1993 wurde das Objekt von der Bundeswehr als Nachrichtenzentrale weiter genutzt.
Bei der Besichtigung beeindruckte mich neben der riesigen Fläche auch, dass noch relativ viel Inventar aus der DDR-Zeit vorhanden war. Vor allem bei der IT-Zentrale, den beengten Schlafräumen, dem medizinischen Bereich oder dem im typischen Holzdekor ausgestatteten Ministerbüro mit Ruheraum kam ein Gefühl der DDR-Nostalgie auf.





















































